Eine weltweite politische Bewegung für eine gerechte Globalisierung
Eine-Welt-Partei
Partio UNU MONDO - One World Party - Mouvement Mondial
Eine Welt - Ethik - Esperanto
Mia lando estas la mondo kaj mia religio estas fari bonon.
Mein Land ist die Welt, und meine Religion ist, Gutes zu tun.
My country is the world and my religion is to do good. - Thomas Paine
Eine weltweite politische Bewegung für eine gerechte Globalisierung
Ökosoziale Marktwirtschaft für EINE WELT im Gleichgewicht
Esperanto für EINE WELT, die sich versteht
Die Eine-Welt-Partei wurde am 1. November 2009 in Wiesbaden gegründet. In der Anfangsphase ist die neue Partei nun vor allem innerhalb der Esperanto-Bewegung aktiv. Nähere Infos auf Esperanto unter http://www.unu-mondo.org. Die Eine-Welt-Partei hat bereits Landesvertreter in 15 Ländern. Die Gründung eines deutschen Landesverbands ist für 2010 geplant - evtl. durch Umwandlung der politischen Vereinigung EDE e.V. in die Eine-Welt-Partei e.V.
Vorstandsmitglieder der Eine-Welt-Partei
am 1. November 2009 in Wiesbaden
• Die Eine-Welt-Partei im Vereinswiki
• Infoblatt der Eine-Welt-Partei
• Neu (7.3.2010): aktualisierter Vorschlag für ein Programm der Eine-Welt-Partei
• Neu (30.3.2010): Antrag zur Überführung von EDE in die Eine-Welt-Partei
Eine weltweite politische Bewegung
Der Begriff "Eine Welt" steht für ein neues Verständnis der Entwicklungszusammenarbeit. Zugleich erinnert er daran, dass es nur eine Erde gibt, die es zu bewahren gilt. Zusammen mit Leuten aus alle Welt haben einige Mitarbeiter der politischen Vereingung Europa – Demokratie – Esperanto (EDE) am 1. November 2009 eine neue Partei gegründet, die sich vorrangig für die "Eine Welt" einsetzt. EDE setzt sich für die Verbreitung von Esperanto als neutraler und leicht erlernbarer Zweitsprache ein, um die Verständigung und Zusammenarbeit über Grenzen hinweg zu verbessern und die Gleichberechtigung aller EU-Bürger auch in sprachlicher Hinsicht zu fördern. Esperanto ist jedoch vor allem als Sprache für die ganze Welt entwickelt worden - und gerade auf Weltebene ist das Engagement für gleichberechtigte Zusammenarbeit, Menschenrechte und Demokratie heute wichtiger als auf europäischer Ebene.
EDE hat bei der Europawahl 2009 insgesamt gut 40.000 Stimmen erzielt, 11.772 in Deutschland und 28.944 in Frankreich. Mit der Gründung der Eine-Welt-Partei soll dem Interesse an EDE von Menschen außerhalb Europas Rechnung getragen werden. Gleichzeitig besteht eine Chance, stärkere Unterstützung von Leuten außerhalb der Esperanto-Bewegung zu bekommen. Die Eine-Welt-Partei besteht in Deutschland parallel zu EDE und möchte freundschaftlich mit EDE zusammenarbeiten. Vor der Europawahl 2014 ist dann gemeinsam zu entscheiden, unter welchem Namen man an der Wahl teilnimmt - als "Eine-Welt-Partei" (kurz EINE WELT), "Europa - Demokratie - Esperanto" (EDE) oder "Eine-Welt - Demokratie - Esperanto" (EINE WELT). Da die Eine-Welt-Partei gegenüber EDE stärker ethische Aspekte betont, wäre das treffendste Pendant zu "Europa - Demokratie - Esperanto" allerdings "Eine Welt - Ethik - Esperanto". Denn viele aktuelle Probleme wie die Finanzkrise, der Klimawandel oder der Abgrund zwischen Arm und Reich wurden eher durch einen Mangel an Ethik als durch einen Mangel an Demokratie verursacht.
Teilnahme an Wahlen
Die Eine-Welt-Partei möchte überall auf der Welt an Wahlen teilnehmen – vor allem bei internationalen Wahlen, d.h. in erster Linie bei Europawahlen, aber bei Gelegenheit auch auf Bundes-, Landes-, regionaler oder lokaler Ebene, ermutigt auch durch das Motto "Global denken - lokal handeln" der Agenda 21. Auch dort, wo die Eine-Welt-Partei offensichtlich nicht gleich eine Chance hat, ins Parlament einzuziehen, kann die Teilnahme an Wahlen Sinn machen – zum Beispiel um auf Esperanto oder weltweite Hilfsprojekte aufmerksam zu machen, letzlich aber natürlich auch, um bekannter zu werden und von Wahl zu Wahl mehr Stimmen zu bekommen. Sinnvoll ist die Teilnahme an Wahlen vor allem dort, wo sich genügend engagierte Mitarbeiter finden und die Ziele der Eine-Welt-Partei nicht bereits durch andere Parteien abgedeckt sind. Konkret ins Auge gefasst wird in Deutschland die Teilnahme an der Landtagswahl in Hessen Ende 2013 und an der Europawahl im Frühjahr 2014.
Grundsätze und Ziele
Hauptziel der Eine-Welt Partei ist es, die Welt zu bewahren und im Hinblick auf das langfristige Wohl aller Menschen zu verbessern. Die Sprache Esperanto soll dabei dazu dienen, die Verständigung und Zusammenarbeit zu erleichtern; sie soll den Gedanken der Gleichberechtigung aller Menschen fördern und möglichst vielen Menschen ermöglichen, sich als Weltbürger zu fühlen. Langfristiges Ziel ist eine Weltföderation, die aus gleichberechtigten Mitgliedsstaaten besteht. Ein demokratisch gewähltes Weltparlament soll einige grundlegende Gesetze erarbeiten (z.B. zu Frieden, Umweltschutz und Menschenrechten). Die Mitgliedsstaaten müssten diese Gesetze respektieren und vor einem Weltgericht dafür Verantwortung tragen.
Die Eine-Welt-Partei tritt entschieden für Menschenrechte ein, sucht dabei aber stets den friedlichen Dialog mit denjenigen, die sie verletzen. Die Partei setzt sich weltweit für die parlamentarische Demokratie als Staatsform ein, steht aber auch Elementen der direkten Demokratie positiv gegenüber. Wirtschaftsform könnte die soziale Marktwirtschaft bzw. die ökosoziale Marktwirktschaft als deren Weiterentwicklung sein: Die Idee des Wettbewerbs auf Grundlage von Angebot und Nachfrage ist wichtig, um wirtschaftlichen und technologischen Fortschriftt zu gewährleisten; nicht weniger wichtig sind jedoch ethische, soziale und ökologische Aspekte wie der Schutz der Schwächeren und die Nachhaltigkeit. Selbstverständlich ist die Eine-Welt-Partei auch offen gegenüber Ideen aus dem Bereich der solidarischen Ökonomie.
Über Details des Parteiprogramms entscheiden die Mitglieder in demokratischer Weise.
Hilfsprojekte
Die Eine-Welt-Partei möchte alle Menschen ermutigen, bereits jetzt Hilfsprojekte der Esperanto-Bewegung zu unterstützen, z.B.:
Bona Espero (Kinderdorf in Brasilien) +++ Projekt Nabouba (Initiative für Waisen in Benin) +++ Schule für Codji (Benin) +++ InfanRevo (Projekt für Waisen und Straßenkinder in Benin) +++ E-vid-ente (Esperanto-Blindenhilfe) +++ Agado Espero (Konto des Esperanto-Weltbunds UEA für Opfer von Katastrophen)
Reaktionen
Nachdem diese Ideen zunächst am 16. August 2009 auf Esperanto vorgestellt wurden (siehe http://www.unu-mondo.org), fanden sich unter den EDE-Mitarbeitern sogleich einige entschiedene Unterstützer - darunter auch vier der zehn deutschen EDE-Kandidaten bei der Europawahl 2009. Laut den Diskussionsforen bei Yahoogroups und Googlegroups möchten allerdings, vor allem in Frankreich, viele EDE-Mitarbeiter nicht von der bisherigen Ausrichtung von EDE auf Europa abrücken. Dafür stieß das Projekt der Eine-Welt-Partei jedoch weltweit bei einer Reihe von Esperanto-Sprechern, die EDE bislang nicht wesentlich unterstützt haben, auf Begeisterung - sowohl in Deutschland als auch in anderen Ländern Europas und der Welt. Die Eine-Welt-Partei existiert daher parallel zu EDE und bemüht sich darum, mit EDE freundschaftlich zusammenzuarbeiten.
Währen das deutschsprachige Internet-Forum derzeit noch relativ ruhig ist, herrscht auf internationaler Ebene ein lebhaftes Interesse, siehe http://www.unu-mondo.org
Forum
Wir laden Sie ein, in unserem Forum über die Aktivitäten und das Programm der Eine-Welt-Partei zu diskutieren.
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Esperanto - Verständigung für EINE WELT im Gleichgewicht
Wiesbaden, 23. August 2009 / 30. März 2010
Ulrich Matthias, <um (bei) eineweltpartei.de>
Verantwortlich für diese Website ist Ulrich Matthias, Rückertstr. 6, 65187 Wiesbaden, http://www.u-matthias.de.